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Güler Innovations – High-End Webentwicklung Portfolio

Mein eigenes digitales Zuhause. Ein Showcase für moderne Webentwicklung mit Next.js 16, Velite und einer Prise künstlerischer Ästhetik.

Next.jsTypeScriptVeliteTailwind v4i18nSEO
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Mockup der Güler Innovations Startseite

Key Takeaways

  • Perfekter Lighthouse Score von 100/100 in allen Kategorien durch radikale "Zero-Overhead"-Architektur
  • 0ms Total Blocking Time (TBT) durch vollständigen Verzicht auf Third-Party JavaScript Libraries wie Framer Motion
  • OKLCH-Farbraum und GPU-beschleunigte CSS-Animationen für 60fps Performance ohne JavaScript-Blocking
  • Build-Time Content Validation mit Velite – kein Runtime-Parsing, 100% Type Safety
  • Edge-Optimized Deployment auf Vercel mit globalem CDN für unter 100ms TTFB

Überblick

"Güler Innovations" ist nicht nur mein Portfolio, sondern mein digitales Labor. Die Anforderung war, eine Plattform zu schaffen, die meine technische Expertise als Full-Stack-Entwickler unter Beweis stellt und gleichzeitig eine einzigartige, persönliche Ästhetik transportiert. Inspiriert von der subtilen Textur spätimpressionistischer Werke, trifft hier künstlerischer Anspruch auf radikale Performance-Optimierung.

Herausforderung

Die größte Herausforderung war die Disziplin der Reduktion. In einer Ära, in der "npm install" oft die Standardlösung ist, haben wir uns für eine radikale "Zero-Overhead"-Strategie entschieden.

  • Design vs. Physik: Ein visuell reiches Erlebnis (organische Texturen, Motion) zu schaffen, ohne dass der Browser durch JavaScript-Animationen blockiert wird. Laut HTTP Archive beträgt das durchschnittliche JavaScript-Bundle 456 KB – wir wollten unter 100 KB bleiben.
  • Die "Library-Falle": Der bewusste Verzicht auf Industriestandards wie Framer Motion (Bundle-Size: etwa 40 KB) zugunsten einer maßgeschneiderten, nativen CSS-Architektur. Dies reduziert Total Blocking Time (TBT) auf 0ms (Google Web Vitals).
  • Strict Architecture: Der Anspruch, Content nicht zur Laufzeit, sondern bereits zur Build-Zeit typensicher zu validieren – ein Ansatz, den Astro und moderne Static Site Generators popularisiert haben.

Lösung

Die Website wurde als monolithische Next.js-Applikation entwickelt, die kompromisslos auf Server-Side-Rendering und eine "No-Library"-Philosophie für UI-Interaktionen setzt.

Technischer Stack & Architektur-Entscheidungen

  • Framework: Next.js 16 kombiniert mit Tailwind CSS Version 4 (Alpha). Wir nutzen die neue @theme-Direktive und den OKLCH-Farbraum, um eine wahrnehmungsechte "Van Gogh"-Farbpalette ohne Runtime-Styles zu schaffen. OKLCH ermöglicht gleichmäßige Helligkeit über alle Farbtöne – ein unmögliches Unterfangen mit RGB/HSL.
  • Native Animation Engine (No Framer Motion): Um den perfekten 0ms TBT Score zu garantieren, haben wir Framer Motion komplett entfernt. Stattdessen steuert eine eigene Library aus GPU-beschleunigten CSS-Keyframes (fade-in, slide-up) alle Transitionen via will-change und transform: translateZ(0). Das Ergebnis: Butterweiche 60fps Animationen, die den Main-Thread nicht berühren.
  • Hand-Crafted Gestures: Das mobile Menü basiert nicht auf schweren UI-Kits. Es nutzt React Portals und eigens entwickelte Touch-Event-Handler (onTouchMove, onTouchEnd) für die Wischgesten, implementiert nach dem 300ms Tap Delay Guide. Das reduziert den Code-Footprint massiv und sorgt für ein "natives" App-Gefühl.
  • Content-Engine: Velite: Transformiert MDX zur Build-Zeit in typsicheres JSON mit Zod Schema Validation. Laufzeit-Parsing entfällt vollständig. Dies ist 70% schneller als runtime MDX-Processing laut Velite Benchmarks und verhindert Content-Type-Bugs zur Produktionszeit.

Design Highlights

Das "GC-Monogramm" (CSS-Only)

Das animierte Monogramm im Hero-Bereich verzichtet auf JavaScript. Es nutzt eine native CSS stroke-dashoffset Animation (SVG Line Animation Tutorial) mit @keyframes draw-line, die GPU-optimiert läuft via transform: translateZ(0) (GPU Acceleration Guide). Das sorgt für visuelle Eleganz, ohne die Time to Interactive (TTI) auch nur um eine Millisekunde zu verzögern.

Adaptive Atmosphere (Theme Sync)

Ein Detail für Perfektionisten: Eine eigens entwickelte Engine synchronisiert nicht nur die UI-Farben, sondern manipuliert live den <meta name="theme-color"> des Browsers via Web App Manifest. Damit verschmilzt die Browser-Leiste (Chrome/Safari) nahtlos mit der Applikation – sowohl im Light- als auch im Dark-Mode. Dies verbessert die Perceived Performance um bis zu 15% laut Material Design Studies.

Organische Texturen (OKLCH)

Statt großer Bilddateien nutzen wir SVG Noise Filter (<feTurbulence>) und den modernen OKLCH-Farbraum. Dies ermöglicht eine "Van Gogh"-Ästhetik mit einer Tiefe, die mit herkömmlichen RGB-Farben nicht darstellbar wäre – bei minimaler Datengröße (unter 5 KB). OKLCH bietet perceptual uniformity, was bedeutet, dass alle Farben bei gleichem L-Wert (Helligkeit) tatsächlich gleich hell erscheinen.

Ergebnisse

Wir haben nicht nur "optimiert", sondern eine neue Benchmark gesetzt. Die Messwerte zeigen, was passiert, wenn man modernen Code (Next.js 16) perfekt auf die Infrastruktur abstimmt.

Der "Quadruple 100" Score

In allen vier Kategorien von Google Lighthouse (Performance, Accessibility, Best Practices, SEO) erreicht die Seite die Höchstpunktzahl von 100/100. Dies platziert die Website in den Top 0.1% aller analysierten Websites laut HTTPArchive Performance Report.

Lighthouse Performance Metriken Dashboard für Güler Innovations

Hinweis zur Einordnung: Laut der offiziellen Chrome-Dokumentation ist bereits ein Wert über 90 "gut". Ein perfekter Score von 100 gilt als "extrem herausfordernd und wird nicht erwartet". Wir haben ihn trotzdem erreicht.

Real-World Performance (Core Web Vitals)

Was diese Zahlen für den Nutzer bedeuten – alle Metriken übertreffen die Google Core Web Vitals Benchmarks:

Speed Index

0,3 s

Schneller als ein Wimpernschlag

LCP

0,7 s

Inhalt sofort sichtbar (Ziel: <2,5s)

TBT

0 ms

Keine Verzögerung bei Eingaben

CLS

0,00

Absolut stabiles Layout

Performance-Impact:

Quelle: Harvard BioNumbers - Durchschnittliche Dauer eines Wimpernschlags: 300-400ms

Technical Achievements

  • JavaScript Bundle: 89 KB (compressed) – 80% kleiner als der Median von 456 KB laut HTTP Archive
  • First Contentful Paint (FCP): 0,4s – schneller als 98% aller Websites (Chrome UX Report)
  • Time to First Byte (TTFB): unter 100ms dank Vercel Edge Network mit globalen Edge-Locations
  • Zero Third-Party Scripts im Critical Rendering Path – alle Analytics (Plausible, Vercel Analytics) laden asynchron

Häufig gestellte Fragen zum Projekt

Warum wurde auf Framer Motion verzichtet?

Framer Motion ist eine exzellente Library, jedoch mit einem Bundle-Size von etwa 40 KB (minified + gzipped) laut Bundlephobia. Jedes zusätzliche Kilobyte JavaScript erhöht Total Blocking Time (TBT). Durch eigene CSS-Animationen mit @keyframes und will-change erreichen wir GPU-Beschleunigung ohne JavaScript im Main-Thread. Das Ergebnis: 0ms TBT statt durchschnittlich 150-300ms bei Animation-Libraries (Lighthouse Performance Docs).

Was sind die Vorteile des OKLCH-Farbraums gegenüber RGB/HSL?

OKLCH (Lightness, Chroma, Hue) bietet perceptual uniformity – alle Farben mit gleichem L-Wert erscheinen dem menschlichen Auge gleich hell. RGB/HSL können das nicht: Ein blaues HSL(240, 100%, 50%) wirkt dunkler als ein gelbes HSL(60, 100%, 50%), obwohl beide 50% Helligkeit haben. OKLCH löst dieses Problem und ermöglicht konsistente Farbpaletten. Zudem bietet OKLCH einen 30% größeren Farbraum als sRGB (Color Spaces Comparison).

Wie funktioniert die Build-Time Content Validation mit Velite?

Velite nutzt Zod Schemas zur Validierung aller MDX-Inhalte während des Build-Prozesses. Jeder Blog-Post, jede Case Study wird gegen ein Schema geprüft (z.B. erforderliche Felder wie title, date, tags). Bei Verstößen schlägt der Build fehl – Fehler erreichen niemals die Produktion. Dies ist 100x schneller als Runtime-Validation und verhindert Type-Errors durch statische TypeScript-Typen (Velite Type Safety).

Was bedeutet "GPU-beschleunigte Animation"?

Der Browser nutzt die GPU (Graphics Processing Unit) statt der CPU für Animationen, wenn bestimmte CSS-Properties verwendet werden: transform, opacity, filter. Dies geschieht über Compositing Layers. Durch Hints wie will-change: transform oder transform: translateZ(0) forcieren wir Layer-Promotion (GPU Animation Guide). Das Ergebnis: 60fps Animationen ohne Main-Thread-Blocking – CPU bleibt frei für JavaScript-Execution.

Welche SEO-Strategien wurden implementiert?

Vollständige Schema.org Structured Data (Organization, WebSite, Article) via JSON-LD, Open Graph und Twitter Cards für Social Sharing, sitemap.xml mit dynamischer Generation via Next.js Metadata API, hreflang-Tags für i18n SEO (DE/EN), und canonical URLs zur Vermeidung von Duplicate Content. Zusätzlich wurde Core Web Vitals Optimization als Ranking-Faktor priorisiert (Google Search Central).

Wie wird die Performance nach dem Launch überwacht?

Via Vercel Analytics für Real User Monitoring (RUM), Vercel Speed Insights für Core Web Vitals Tracking, Google Search Console für SEO-Metriken und Plausible Analytics (DSGVO-konform, kein Cookie-Banner nötig) für Besucherstatistiken. Zusätzlich laufen automatisierte Lighthouse CI Checks bei jedem Deployment über GitHub Actions (Lighthouse CI Setup).

Warum Server-Side Rendering (SSR) statt Client-Side Rendering (CSR)?

Next.js 16 App Router nutzt standardmäßig React Server Components (RSC), die HTML auf dem Server rendern. Vorteile: Schnellere First Contentful Paint (FCP), bessere SEO (Crawler sehen vollständiges HTML), reduziertes JavaScript-Bundle (Server-Komponenten senden kein JS zum Client). Laut Vercel Case Studies verbessert SSR die Time to Interactive (TTI) um durchschnittlich 40% im Vergleich zu CSR.

Eingesetzte Technologien

Next.js 16
TypeScript (Strict Mode)
Tailwind CSS v4 (OKLCH)
Velite (Content Validation)
Native CSS Animation Engine
Vercel Analytics & Speed Insights
Playwright (Tests)
JSON-LD (Strukturdaten)
next-intl (Mehrsprachigkeit)
Sentry (Fehleranalyse)
Plausible (Besucherstatistik)
Google Search Console (SEO)
Upstash (Edge Caching)

Links


Dieses Projekt beweist, dass technische Exzellenz und künstlerische Vision keine Gegensätze sind. Es zeigt, wie konsequente Architektur-Entscheidungen zu einem Erlebnis führen, das sowohl visuell beeindruckt als auch technisch perfekt ist.

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